Re-Regulierung des Marktes für Altenpflege erforderlich
Katharina Spiess () and
Gert Wagner
DIW Wochenbericht, 1993, vol. 60, issue 31, 419-422
Abstract:
ln der Bundesrepublik Deutschland ist der " Markt für Altenpflege" durch vielfältige Regulierungen gekennzeichnet, die privatwirtschaftliche Initiativen sowie eine bedarfsgerechte Anpassung von Angebot und Nachfrage behindern. Eine völlige De-Regulierung wäre der Humandienstleistung "Altenpflege" freilich auch nicht angemessen. Vielmehr kann die Konkurrenz von freigemeinnützigen, staatlichen und privaten Anbietern von Altenpflege durch eine Re-Regulierung so stimuliert werden, daß dadurch Vorteile für die Pflegebedürftigen entstehen. Ein wesentliches Element einer solchen Reform des Altenpflegemarktes ist eine unabhängige Qualitätskontrolle. Ebenso wichtig ist, daß die geplante Pflegeversicherung für stationäre Pflege höherwertige Leistungen bietet, als dies bisher vorgesehen ist, um die Dominanz der Sozialhilfeträger im Markt für Altenpflege zu brechen.
Date: 1993
References: Add references at CitEc
Citations:
There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:diw:diwwob:60-310-1
Access Statistics for this article
DIW Wochenbericht is currently edited by Tomaso Duso, Marcel Fratzscher, Peter Haan, Claudia Kemfert, Alexander Kritikos, Alexander Kriwoluzky, Stefan Liebig, Lukas Menkhoff, Karsten Neuhoff, Carsten Schröder, Katharina Wrohlich and Sabine Fiedler
More articles in DIW Wochenbericht from DIW Berlin, German Institute for Economic Research Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by Bibliothek ().