Atomwende: Abschaltung von Kernkraftwerken eröffnet Perspektiven für die Endlagersuche
Mario Kendziorski,
Claudia Kemfert,
Fabian Präger,
Christian von Hirschhausen,
Robin Sogalla,
Björn Steigerwald,
Ben Wealer,
Richard Weinhold and
Christoph Weyhing
DIW Wochenbericht, 2021, vol. 88, issue 47, 767-774
Abstract:
Mit der Abschaltung der verbleibenden sechs Kernkraftwerke geht die kommerzielle Nutzung zur Stromerzeugung in Deutschland 2022 zu Ende. Angesichts ausreichender Kapazitäten – 2020 exportierte die deutsche Stromwirtschaft mit 20 Terawattstunden ungefähr vier Prozent ihrer Stromproduktion – und der Einbindung in das europäische Stromsystem sind keine Beeinträchtigungen der Versorgungssicherheit zu befürchten. Auch die Auswirkungen auf Stromflüsse und lokale Angebots- und Nachfragesituationen werden nach Modellrechnungen gering bleiben. Die Abschaltung der noch laufenden Kernkraftwerke ist auch eine notwendige Bedingung für die Akzeptanz der Endlagerung radioaktiver Abfälle, welche nach mehreren erfolglosen Anläufen mit dem Standortauswahlgesetz von 2017 nunmehr konkret auf der Tagesordnung steht und bis 2031 entschieden werden soll. Weitere Schritte der Atomwende beinhalten die Streichung von bestehenden und die Vermeidung neuer Subventionen.
Keywords: nuclear power; economics; Europe; Germany (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: L51 L94 Q48 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2021
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